Philosophie

Der Bär und der Schmetterling

Der Bär
Seit Jahrtausenden ist die Beziehung zwischen Mensch und Bär eine ganz Spezielle. Für seine Stärke und Kraft wurde der Bär ebenso bewundert wie gefürchtet. Bei den Germanen galt er sogar als der König der Tiere.

Es gibt ganz unterschiedliche Bären, grössere/kleinere, schnellere/langsamere, gemütlichere/aktivere, sowie es auch verschiedene Kinder und Jugendliche gibt, die unterschiedlich denken und lernen.

Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen zu helfen ihren individuellen, starken Bären in sich zu finden.

Der Schmetterling
Es gibt weltweit 160.000 Arten von Schmetterlingen auf allen Kontinenten, außer der Antarktis – und noch immer werden pro Jahr bis zu 700 neue Schmetterlingsarten entdeckt. Die farbenprächtigen Schmetterlinge flattern scheinbar schwerelos von Blume zu Blume. Doch dahinter steckt ein wunderbarer Entwicklungsprozess.

Diese Verwandlung vom scheinbar leblosen Kokon in einen zauberhaften Falter haben schon die Menschen in der Antike bewundert: Sie sahen im Schmetterling das Sinnbild der Wiedergeburt. Im alten Griechenland bezeichnete Schmetterling das Wort ‚Psyche’.

In der griechischen und römischen Mythologie erscheint die Seele daher auch oft mit Schmetterlingsflügeln.

Das Krafttier Schmetterling fordert uns auf, sich im übertragenen Sinne selbst jene schwerelosen Flügel zu schenken, denn mit dieser Leichtigkeit werden vermeintliche Hindernisse plötzlich klein und unser Bewusstsein für die Freiheit und die Unendlichkeit des Glücks gestärkt.

Die Stärke eines Bären und die Leichtigkeit eines Schmetterlings sollen unsere Kinder und Jugendliche in die Zukunft begleiten.